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Clark - Therapie


Einleitung
Die Entstehung von Krankheit nach Clark
Therapie
Wichtiger Hinweis!
Weiterführende Literatur



Einleitung

Wer ist eigentlich diese Hulda Clark, deren Therapiemethoden von der alternativen Gesundheitsszene so gegensätzlich diskutiert werden?

Frau Clark studierte in Kanada Biologie und schloß ihr Studium mit Auszeichnung ab. Im Jahr 1958 folgte die Promotion. Seit Jahren ist sie seither als Heilpraktikerin in ihrer eigenen Naturheilpraxis forschend und therapeutisch tätig. In ihrem Buch "Heilung ist möglich" stellt sie eine revolutionäre Behandlungsmethode chronischer Erkrankungen vor. Das Buch wurde in kurzer Zeit in den USA zum Verkaufsschlager. Ihre darin vorgestellten Erkenntnisse werden von den einen als geniale Erfindung von den anderen als Scharlatanerie bezeichnet.

Wie ist es nun möglich mit dieser neuartigen Therapiemethode zum Teil so erstaunliche Erfolge zu erzielen? Hierzu bedarf es einer näheren Erläuterung der Clark´schen Hypothese über die Entstehung von Krankheit.


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Die Entstehung von Krankheit nach Clark

Nach Clark gibt es nur zwei Gesundheitsprobleme. Die Körper kranker Menschen sind immer mit Erregern verschiedenster Art, insbesondere Parasiten und/oder mit Umweltgiften belastet. Andere Faktoren, wie mangelnde Bewegung oder eine falsche Ernährungsweise spielen selbstverständlich ebenso eine Rolle, aus Sicht von Frau Clark stellen sie aber nie die primär auslösenden Faktoren dar.

Folglich besteht die Therapie von Krankheit in der Abtötung der Parasiten und im Meiden der Umweltgifte.


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Therapie

Zappen

Frau Dr. Clark gelang es Ende der 1980iger Jahre ein Gerät zu entwickeln, mit der sie die sämtlicher Materie - der unbelebten, wie belebten - innewohnende elektromagnetische Schwingung akustisch darstellen konnte. Demnach liegt das Frequenzspektrum um so tiefer, je primitiver und umso höher, je entwickelter ein Organismus ist. Das Frequenzspektrum des Menschen liegt nach ihren Angaben zwischen 1520 und 9460 Kilohertz, während Erreger (Schimmel, Viren, Bakterien, Milben, Würmer) ein Spektrum im Bereich von 77 bis 900 Kilohertz aufweisen.

Werden nun die Erreger ihrer Eigenschwingung - der Resonanzfrequenz - ausgesetzt, so werden sie innerhalb weniger Minuten abgetötet oder zumindest soweit geschwächt, daß sie von den körpereigenen weißen Blutzellen eliminiert werden können. Somit ist es therapeutisch möglich - bei Kenntnis der Eigenschwingung eines Erregers - diesen selektiv abzutöten. Diese Art der Behandlung nannte Dr. Clark "Zappen".

Im Zuge ihrer Forschungsarbeiten gelang Frau Dr. Clark der Nachweis, daß jede in den positiven Spannungsbereich verschobene Frequenz alle Bakterien, Viren und Parasiten gleichzeitig abtötet, unter der Voraussetzung einer ausreichenden Spannung (5 - 10 Volt), Therapiedauer (mindestens 7 Minuten) und Frequenz (zwischen 10 und 500000 Hertz). Eine wichtige Ausnahme ist jedoch zu beachten: Geschützte Organismen - beispielsweise in der Mitte des Magens oder Darmes sitzend - werden durch diese Stromanwendung nicht erreicht, da die angewandten Ströme an der Magen- oder Darmwand außen entlangfließen.

Aus diesem Grund wird zur Ergänzung des "Zappens" ein Therapieprogramm mit Heilkräutern empfohlen (Nelke, Schwarzwalnuß und Wermut).

Einen guten, empfehlenswerten Zapper finden sie unter folgender Internetadresse: www.bonnel.de


Vermeidung von Umweltgiften

Chemische Stoffe heißen Umweltgifte, wenn ihre Anwesenheit in der Umwelt Erkrankungen oder eine (Zer-) Störung von Ökosystemen auslöst. Wichtige Umweltgifte sind beispielsweise Lösungsmittel (u.a. Benzol, Methanol, Toluol, Xylol usw.), Metalle (u.a. Blei, Cadmium, Quecksilber, Thallium usw.) oder Pilzgifte (u.a. Aflatoxin). Diese gilt es nach Möglichkeit zu meiden. Ausführungen hierzu würden den Rahmen dieser Kurzinformation sprengen. Es wird an dieser Stelle deshalb auf die weiterführende Literatur verwiesen.


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Wichtiger Hinweis!

Die Gedankengänge von Frau Clark bezüglich der Entstehung von Krankheiten und deren Heilung sind auf den ersten Blick bestechend einfach und finden gerade deshalb großen Anklang bei einer Reihe von Therapeuten. Wäre das Kranksein des Menschen allerdings so einfach erklär- und behandelbar, so wäre die Menschheit heute gesund. Wir wissen, daß dies leider nicht der Fall ist.

Im wesentlichen greift Frau Clark mit ihren "neuen" Ideen auf wissenschaftliche Erkenntnisse zurück, die im deutschsprachigen Raum schon seit Jahrzehnten bekannt sind. So wiesen bereits die Östereicher Prof. Gerlach und Dr. Pekar, sowie die Deutschen Prof. Enderlein, Dr. Spengler und Dr. Weber auf den Zusammenhang von mikroparasitärer Infektion und Tumorentstehung hin. Freilich wissen wir auch, daß ein gesunder Mensch von Mikroorganismen besiedelt sein muß: Haut, Mundhöhle, Magen-Darm- und Urogenitaltrakt sind immer von Kleinstlebewesen besiedelt, die mit dem Menschen als Wirt ein symbiotisches/kommensales Leben führen. Eine wichtige Aufgabe dieser Organismen besteht beispielsweise darin, das menschliche Immunsymstem beständig zu trainieren. Ein "keimfreier" Mensch wäre nicht überlebensfähig!

Die Menschen werden durch die Lektüre von Frau Clarks Buch "Heilung ist möglich" und ähnlicher Literatur unnötig in Angst und Schrecken versetzt und gerade deshalb krank. Ein Kreuzzug gegen Parasiten ist in dieser schematisierenden und vereinfachenden Form nicht nur unnötig, sondern auch schädlich - schädlich auch für die Geldbeutel der Patienten, die für unzählige und teure Therapiesitzungen hohe Beträge entrichten müssen.

Da jeder Mensch als Individuum einmalig ist, sind bei jedem Menschen auch Krankheitsbeginn und Krankheitsverlauf einzigartig. Notwendig ist deshalb eine individuell angepaßte Therapie, die nur noch wenig mit der oben geschilderten Standard Clark-Therapie zu tun hat. Bei weiteren Fragen berate ich sie gerne.


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Weiterführende Literatur

Dem interessierten Leser sei nachfolgend aufgeführte Literatur empfohlen:

  1. Clark R.H., Heilung ist möglich, Eine revolutionäre Technik zur Behandlung chronischer Erkrankungen. Knaur, München, 1997.
  2. Köhler W., Eggers H.J., Fleischer B., Marre R., Pfister H., Pulverer G. (Hrsg.), Medizinische Mikrobiologie. Urban & Fischer, München - Jena, 2001.
  3. Mehlhorn H., Piekarski G., Grundriß der Parasitenkunde. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg - Berlin, 2002.
  4. Pekar R., Die perkutane Bio-Elektrotherapie bei Tumoren. Verlag Wilhelm Maudrich, Wien - München - Bern, 2002.
  5. Reichl F.X. (Hrsg.), Taschenatlas der Umweltmedizin. Thieme, Stuttgart - New York, 2000.


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